Jahresschrift der österreichischen Gesellschaft für Archäologie, Jahrgang 36, 2013

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Mit dem vorliegenden Band 36 der Zeitschrift Römisches Österreich und den annähernd gleichzeitig erscheinenden Bänden 3 und 4 der jungen Monographienreihe Austria Antiqua manifestiert die Österreichische Gesellschaft für Archäologie (ÖGA) ihren 40-jährigen Bestand und vor allem ihren mittlerweile weit über das Nationale hinausreichenden Bei- trag zur altertumskundlichen Forschung. Von Beginn an hat sich die ÖGA als Forum für alle Interessierten und Mittler zwischen akademischer Forschung und engagierten Laien gesehen und FachkollegInnen aus benachbarten Regionen genauso eingebunden wie ver- wandte Themen. Ein Ausdruck dieser gelungenen Vereinspolitik ist, dass das Römische Österreich mittlerweile in Bibliotheken in fast ganz Europa verbreitet ist.

Den heute international gültigen Standards der scientific bzw. besser der humanitarian community an wissenschaftliche Arbeiten folgend, werden nun sowohl das Römische Österreich wie auch die Austria Antiqua peer-reviewed geführt, das heißt, jeder Beitrag wird von mindestens einer ausgewiesenen Fachperson kritisch gelesen und die Anregungen an den Autor oder die Autorin rückgekoppelt. Außerdem erscheinen die Publikationen seit 2013 nicht mehr im Selbstverlag der Österreichischen Gesellschaft für Archäologie, sondern im Verlag UniPress Graz, wodurch wir einerseits die internationale Verbreitung und das Prestige der Publikationen weiter zu fördern hoffen, andererseits von den Funk- tionären des Vereins einiges an Arbeitsbelastung auf professionelle Kräfte umgewälzt wird. Da seit einigen Jahren auch Farbabbildungen immer häufiger Einzug in das Römische Österreich gefunden haben und der vorliegende Band 36 gleichzeitig der umfangreichste je gedruckte ist, darf um Verständnis gebeten werden, wenn der Preis nach über 15 Jahren nun doch einmal angepasst werden muss bzw. in Zukunft für freie Bezieher vom Verlag mitbestimmt wird.

Graz, im Oktober 2013, Peter Scherrer