Ein beeindruckendes Jubiläum: Helmut „Heli“ Ecker-Eckhofen feiert seinen 90. Geburtstag! Wir gratulieren von ganzem Herzen und blicken voller Bewunderung auf sein Lebenswerk zurück, das die steirische Landesarchäologie und Bodendenkmalpflege nachhaltig geprägt hat.
Wie kaum ein anderer Autodidakt hat sich Heli unschätzbare Verdienste um die Erforschung unserer Heimat erworben. Mit unzähligen Geländebegehungen und präzisen Meldungen an das Denkmalamt und das Joanneum rettete er bedeutende Fundorte vor dem Vergessen – darunter das kupferzeitliche Dorf am Raababerg oder das Gräberfeld in Kainach bei Wildon. Auch die Bedeutung des Wildoner Schlossbergs erkannte er lange vor den offiziellen Grabungen.
Wann immer es die Baumschule oder die Familie zuließen, zog es ihn mit seinem Geländewagen zu den Fundstätten. Stets bescheiden im Hintergrund, packte er sein Werkzeug aus einer alten Munitionskiste aus und brachte sich körperlich wie fachlich ein. In Fachkreisen heißt es bis heute: Wo Heli auftaucht, werden spektakuläre Funde magisch angezogen. Seine Expertise, besonders zur Keramik der Kupferzeit und des Frühmittelalters, gab bei Fachgesprächen in den Pausen oder beim gemütlichen „Apres“-Krügerl oft den entscheidenden Anstoß.
Neben seinem Fachwissen zeichnet ihn sein ausgleichendes Wesen aus. Wo in der Wissenschaft manchmal Lagerdenken dominiert, wirkte Heli stets als geschätzter Moderator und Brückenbauer. Seine Bescheidenheit und sein Humor machen ihn zu einem allseits beliebten Kollegen.
Lieber Heli, wir danken dir von ganzem Herzen für deinen unermüdlichen Einsatz, deine Inspiration und deine Treue zur Archäologie! Für dein neues Lebensjahrzehnt wünschen wir dir nur das Allerbeste, viel Gesundheit, Freude im Kreise deiner Familie und weiterhin diesen wachen, begeisterten Geist.
Bleib uns gewogen!


